Drei Monate twittern – Ein ganz persönliches Fazit
Es ist jetzt drei Monate her. Nach (sehr) langer skeptischer Beobachtungsphase hatte ich mich Anfang November 2009 zur aktiven Twitter-Nutzung entschlossen. Damals schrieb ich in einem Post über Zahlen zur Twitter-Nutzung: weiterlesen »
Kostenloses eBook: Einstieg in das soziale Netzwerken mit myON-ID
myON-ID, das sich selbst als ‘Personal Branding Portal’ definiert, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Werkzeug für professionelles Networking gemausert. Es kann als Kontrollzentrum für alle Netzaktivitäten eingesetzt werden. Es bündelt eigene und Fremdbeiträge zu einem ‘Content Stream’ und der integrierte Mini-Blog ermöglicht es, eigene Informationen ohne großen Aufwand direkt zu publizieren. Es ist als soziales Netzwerk konzipiert, damit sich die Nutzer untereinander austauschen, kennenlernen und bewerten können. Die Nutzung ist denkbar einfach, die Oberfläche übersichtlich und aufgeräumt. Also ideal für Einsteiger in das soziale ‘Netzwerken’.
Als Social Media – Plattform unterschätzt: myON-ID

Wer an Soziale Netzwerke denkt, kommt sofort auf Facebook, Xing oder LinkedIn. LinkedIn und Xing legen das Hauptaugenmerk auf professionelle Kontakte, anders als Facebook, bei dem der Austausch privater Informationen im Vordergrund steht. An myON-ID denkt dabei zunächst niemand.
Das hat Gründe. Während sich soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder die VZ-Palette direkt als soziale Netzwerke zur Pflege privater oder geschäftlicher Kontakte positioniert hatten, durchlief myON-ID eine mehrstufige Metamorphose. Das Münchener Startup ging 2007 mit einem Tool zum Reputationsmanagement online. Der Erfolg war mäßig, da Reputationsmanagement zu der Zeit kein Thema war. weiterlesen »
Liegt die Zukunft der SEO in lokaler Suche und Social Media Optimization?
Zusammenfassung
Alle relevanten Suchmaschinen haben sich die Optimierung des Anwendernutzens auf die Fahne geschrieben. Sie geben den Anwendern viele Werkzeuge an die Hand, um Suchergebnisse individuell anzupassen. Das hat zur Folge, dass organische Suchergebnisse, so wie man sie früher kannte, nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. SEO verlagert sich zunehmend in den Bereich Social Media und lokales Suchmaschinenmarketing.
Entwicklung der Marktanteile
Der einzige Zweck einer Suchmaschinen ist es, den Nutzern dabei zu helfen, das zu finden, was sie im Netz suchen. Liefert eine Suchmaschine zu den eingegebenen Suchbegriffen keine qualitativ hochwertigen und relevanten Ergebnisse, ist sie schnell ‘out’ und verliert Marktanteile.
Nur wer seine Suche und die Ergebnisseiten ständig optimiert, wird sich auf Dauer halten können. Die Entwicklung der Marktanteile auf dem globalen Suchmaschninenmarkt zeigt das: Neben Google (Marktanteil mehr als 85 %), yahoo (6.29%) , Bing (3.27%) und der auf den chinesischen Markt ausgrichteten Suchmaschine Baidu (2.81%) sind alle anderen Suchmaschinen praktisch bedeutungslos (Quelle: marketshare.hitslink.com).
Noch deutlicher fallen Googles Marktanteile aus, wenn man den deutschen Markt betrachtet, wo Baidu naturgemäß keine Rolle spielt, T-Online aber traditionell einen kleinen Marktanteil hält. Hier liegt Google bei etwa 90%, vor yahoo, Bing und T-Online, die zwischen 2 und 3 % liegen.
Was macht Google so erfolgreich?
Entscheidend scheint mir zu sein, dass es Google sehr gut schafft, sich schnell an Marktanforderungen anzupassen. Das in Verbindung mit der oft kritisierten Sammlung von Nutzerdaten und die Daten über das Nutzungsverhalten. Kaum jemand anderes weiß so gut wie Google, was die Leute im Netz machen und wollen. Wie das funktioniert hat Google in den letzten Jahren eindruckvoll bewiesen. Die Liste der Features unter dem Stichwort ‘Universal Search’ ist lang.
- Begriffe, die auf einen nahen Verwandtschaftsgrad zum eigentlichen Suchbegriff hindeuten, werden in die Suchergebnisse einbezogen.
- Die lokale Suche wird durch Einblendung einer ‘Local-One-Box’ stärker betont.
- Integration von Google-News.
- Integration von Videos.
- Blog-Ergebnisse werden innerhalb der regulären SERP angezeigt.
- Google bietet Text-Snippets auf den Ergebnisseiten mehr Platz.
- Vom Anwender öfter besuchte Seiten rutschen in der Ergebnisliste nach vorn.
- Einführung der Optionen-Sidebar. Hier kann der Anwender die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren.
- Aufnahme der Bildersuche als One-Box innerhalb der SERP.
- Twitter-Statusmeldungen werden in die SERP aufgenommen.
Die Änderungen führen allerdings dazu, dass die Suchergebnisseiten in letzter Zeit zunehmend inkonsistenter wurden. Es lässte sich nicht mehr vorhersehen, wie und in welcher Form die Ergebnisse nach der Eingabe eines Suchbegriffes präsentiert werden. Eingeblendete ‘One-Boxes’ ohne feste und wiederkehrende Positionierung, eingestreute Bilder und Videos führen zu einer unübersichtlichen Darstellung. Rund 100 interne und externe Links werden heute auf der Ergebnisseite angeboten. Vorbei die Zeiten, in denen auf der ersten Seite 10 Links zu den 10 Top-Suchergebnissen angeboten wurden.
Aber auch darauf hat Google eine Antwort: Google testet nun die Einführung einer ‘Permanet Sidebar’. Das ist nichts anderes als ein ein dauerhaftes 3-Spaltenlayout. Diese muss im Gegensatz zu den Search Options nicht extra aktiviert werden und soll dem Anwender dabei helfen, die Ergebnisse noch feiner anzupassen.

An solche SERP wird man sich gewöhnen müssen
Diese immer angezeigte Sidebar bietet dem Anwender eine große Anzahl von Möglichkeiten, die Suchergebnisse zu verfeinern. Das enspricht dem Anspruch Googles, die Suchergebnisse für den Anwender zu optimieren und den Anwendernutzen deutlich zu steigern.
Die Kehrseite der Medaille trifft den SEO-Markt
Ob die immer noch geltenden Ranking-Algorithmen das Ranking in den SERP noch entscheidend beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Bietet man dem Benutzer eine größere Auswahl an Werkzeugen, um seine Ergebnisse fortschreitend anzupassen, spielen die organischen Ergebnisse eine immer untergeordnetere Rolle, da Treffer systematisch unterdrückt werden können. Das stellt die SEO vor völlig neue Herausfoderungen.
Für lokal operierende Unternehmen bietet sich mit einer Suchmaschinenoptimierung für ‘Local Search’ eine gute Möglichkeit, die Suchergebnisse weiterhin aktiv und kontrolliert zu beeinflussen. Das in Zukunft besonders deshalb, weil Google offensichtlich Präsenz von Branchenverzeichnissen schmälern will. Sistrix verzeichnet im aktuellen Indexwatch Verlierer: » Eine weitere Auffälligkeit ist sicherlich die große Anzahl an Branchenverzeichnissen, Telefonbüchern und verwandten Projekten.« Der Verfasser kann sich gut vorstellen, dass »es auch für die verbleibenden Seiten in diesem Sektor dieses Jahr schwieriger wird – Google will nicht nur Suchmaschine sein, sondern möglichst alle Zwischenstationen zwischen Suchvorgang und Ziel ausschalten. Und dazu gehören nunmal auch Telefon- & Branchenverzeichnisse.«
Social Media Optimierung als Weg für die Zukunft
Alle Suchmaschinen haben mehr und mehr Elemente von Social Media in ihre Interfaces eingegliedert. Beispiele hierfür sind Googles und Bings Verträge mit Twitter und Facebook, Yahoos neues Twitter-Fenster und Googles Social Search Labor.
Die Suchmaschinen reagieren damit auf die Tatsache, dass viele Internetnutzer einen großen Teil ihrer Zeit auf Social-Media-Seiten verbringen, um Informationen zu suchen, mit anderen Usern zu kommunizieren und zu diskutieren. Es ist also klar, dass die Suchmaschinen daran teilhaben wollen und die Inhalte in den Sozialen Medien (Blogs, Twitter Facebook, Xing u. a.) indizieren. Will man dies nutzen, ist es evident, dass man in diese Medien entsprechende Informationen einspeisen muss und an der Kommunikation innerhalb dieser Medien teilnimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zielgruppe direkten Zugriff auf die Informationen hat. Der Großteil davon wird diese Information durch eine Suche finden, ganz gleich ob sie Teil einer bestimmten Community sind oder nicht. Es geht um Sichtbarkeit. Wenn Sie irgendwo im Netz über ein relevantes Thema diskutieren, könnte das in den Sucheregebnissen erscheinen und das nicht nur in der Echtzeitsuche, sondern auch später. Das Web vergisst nichts.
Landing-Page gewinnt an Bedeutung
Eine aktuelle Studie des BVDW zeigt, dass eine optimierte ‘Landing-Page’ unbedingt notwendig ist. ‘Landing-Pages’ sind die Seiten, auf die der Anwender nach Anklicken eines Suchergebnisses gelangt. » War in den letzten Jahren ausschließlich das Suchmaschinen-Marketing bestimmendes Element zur Steigerung des Abverkaufs im Internet, so haben viele Online-Händler erkannt, dass sich die Conversion Rate nur zusammen mit einer optimierten Landing-Page steigern lässt. Natürlich spielen auch der Preis und der Zahlungsablauf eine entscheidende Rolle«, sagt Achim Himmelreich (Mücke Sturm | Company GmbH), Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW. Welche Fehler man dabei unbedingt vermeiden soll, zeigt Torsten Hubert in der Serie Die 7 größen Konversionskiller auf Landing-Pages.
Die Top 10 Leitlinien für das Engagement in Sozialen Medien
In meinem Artikel Social-Media-Guides sind auch für KMU notwendig hatte ich bemerkt, dass ist die Erarbeitung von Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Web 2.0 sehr aktuell ist, aber für KMU, die oft keine eigenständigen Bereiche Kommunikation/PR und Recht vorhalten, eine besondere Herausforderung darstellen. Im Folgenden habe ich die aus meiner Sicht wichtigsten Punke in allgemeiner Form zusammengestellt. weiterlesen »
Social-Media-Guides sind auch für KMU notwendig
Das Web 2.0 – ein Schlagwort, das vom amerikanischen Verleger Tim O’Reilly geprägt wurde – bezeichnet eine neue Form des Internets, in dem die Benutzer aktiv Inhalt und Aussehen mitgestalten. Viele Mitarbeiter von KMU nutzen Dienste wie Twitter, Blogs und Co. und veröffentlichen Informationen und Meinungen beruflicher und privater Natur in den Sozialen Medien und machen diese so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich!
Gefährlich für die Unternehmen sind kritische oder gar negative Äußerungen über das Unternehmen oder dessen Produkte. Solche Beiträge können die Online-Reputation eines Unternehmens oder einer Marke nachhaltig zerstören. Aber auch seine privaten Äußerungen im Web 2.0 wirken sich auf das Image seines Unternehmens oder der Marke aus, da weiterlesen »





