Community Banking
Die Old Banking Economy in Deutschland hat schon längst verloren, sagt Mindlab-CEO Heinz D. Schultz und beschreibt seine Vision vom “Community Banking” auf silicon.de
Die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat das Vertrauen der Anleger in die Stabilität der Finanzmärkte und die Funktionsfähigkeit der Bankensysteme stark erschüttert. Gerade das vertriebsorientierte Geschäftsmodell der im Retail-Banking etablierten Häuser wird zunehmend in Frage gestellt. Immer deutlicher werden Forderungen nach einem objektiven, transparenten und am Kundeninteresse ausgerichteten Betreuungsansatz artikuliert. Erste Vorreiter der Branche nutzen die nachhaltige Entwicklung des Internets hin zum Web 2.0 für innovative Geschäftsmodelle im Retail-Banking.
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Warum verpixeln? Sieht doch gut aus!
Unmittelbar nach Start von Google Streetview kursierten Links auf Twitter, die auf eine Streetview-Ansicht der Hamburger Google-Zentrale verwiesen, z.B. der von @stephantsch:
Originaltweet, eingebunden mit ‘BlackBird’
Die Leute von/um Sixt sahen sich die Streetview-Aufnahmen offensichtlich genauer an:
Endlich haben wir Google Streetview in Deutschland. Viele Häuser sind auf persönlichen Wunsch der Anwohner unkenntlich gemacht (“verpixelt”) worden, so wie es mit Gesichtern und KFZ-Kennzeichen standardmäßig geschieht. Trotzdem bleiben genügend Fleckchen sichtbar und zeigen oft Erstaunliches.
Was man sehen konnte, brachte Sixt flugs in einer genialen Guerilla-Marketing-Aktion unter: Sixt auf Facebook
Ein Casting der besonderen Art
Ebenfalls auf Facebook sucht der Otto-Versand mittels Abstimmung ein Model als neues Gesicht für die Otto-Fanpage. idealo.de wusste genau, wie man SiegerIn wird:
Wie die ersten Aufnahmen zeigen, die bereits etliche Votes bekommen haben, sollte man defintiv ein attraktives Foto hochladen, wo die Natürlichkeit gewahrt wird. Stark geschminkte Männer und Frauen scheinen die Fans bei Facebook weniger begeistern zu können, vielmehr zählt ein zauberhaftes Lächeln. Also noch schnell ein Foto mit Freunden machen und teilnehmen!
Nur: Die Abstimmung entwickelte sich anders als erwartet.

lutzek meint dazu:
Ich möchte Otto nicht unterstellen, dass hier wohl leider vergessen wurde die Teilnahmebedingungen genauer festzulegen, noch dass hinter der ganzen Aktion kein Konzept steckt. Vielleicht arbeitet “Brigitte” ja auch bei Otto (was allerdings gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen würde). Ich bin aber sehr gespannt, wie weit es “Brigitte” noch in diesem Contest schafft.
Nein lutzek, “Brigitte” ist nicht bei Otto angestellt. Die Geschichte dahinter lest Ihr hier (mit einem Kommentar von Klaus Eck).


22. November 2010 um 01:12 Uhr
Ich bin auch nicht wirklich davon ausgegangen, dass er bei Otto arbeitet :-.)