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Unternehmen stehen Social Media nicht mehr hilflos gegenüber

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Social Network
Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat die Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) den “SID/FIT Social Media Report 2010/11″ ver­öffent­licht. Danach räumen über drei Viertel der Unternehmen in Deutschland der Meinungsbildung in sozialen Netzwerken eine wesentliche Bedeutung für ihr Geschäft ein. Allerdings wissen die Verantwortlichen in den Unternehmen sehr wohl, dass es nicht ausreicht, einfach einen Twitter-Kanal zu eröffnen, eine Facebook-Fanpage zu lancieren oder eine Xing-Gruppe einzurichten.

Das Ergebnis der Studie lässt eine zunehmende Ver­wen­dung von Social-Software in Unternehmen in der Zukunft vermuten, denn für mehr als 75% der Deutschen Firmen ist die Meinungsbildung über das Unternehmen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Xing sehr wichtig. Über die Hälfte der Firmen setzen Sozial-Software bereits ein. Die Herausgeber der Studie zu den Ergebnissen:

Dass sich nur Jugendliche in den Social Networks tummeln und die Firmen diesem Phänomen mehr oder minder hilflos gegenüber stehen, ist längst eine Mär. Weit über die Hälfte der Firmen ist sich der Bedeutung der sozialen Netzwerke nicht nur bewusst, sondern setzt diese auch schon in irgendeiner Form für geschäftliche Zwecke ein.

Interessant ist indes die Rangfolge der Gründe für das Engagement der Unternehmen im Bereich Social Media: Der wichtigste Grund für den Einsatz von Social Media ist die schnellere Kommunikation – intern wie extern.

Bedenken bei der Datensicherheit

Erst an zweiter Stelle folgt das zielgruppenorientierte Marketing, an dritter Social Media als Kanal für den Kundensupport. Von einer weiter steigenden Bedeutung der sozialen Netzwerke gehen Über 80 Prozent der Unternehmen aus. Ein knappes Drittel der Firmen nutzen Netzwerke wie Facebook auch für die betriebsinterne Kommunikation, wie die Studie ausweist.

Bedenken haben die Unternehmen hinsichtlich der Datensicherheit. 76% der Befragten haben diese geäußert, wobei 58% befürchten, dass Geschäftsgeheimnisse in den Netz­wer­ken verraten werden könnten. Die Fragen der Datensicherheit und der Geheimhaltung von ver­trau­lichen Informationen scheinen die größten 30 DAX-Unternehmen jedoch in den Griff bekommen zu haben, sie alle sind in sozialen Netzwerken vertreten und können sicherlich als positive Beispiele dienen.

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