SEO in Zeiten personalisierter SERP’s
In mehreren Beiträgen im M wie Marketing-Blog habe ich dargestellt, wie Google kontinuierlich am Design und an der Funktionalität der Suchmaske und den Suchergebnisseiten herumschraubt. Seit Google am Freitag in seinem Blog bekannt gab, dass der Suchmaschinenbetreiber ab sofort auch die Suchergebnisse von nicht angemeldeten Nutzern personalisiert, ist ein weiterer Schritt in nutzeroptimierte und subjektive SERP gegangen worden.
Datenschützer melden Bedenken an
Datenschützer haben bereits ihre Bedenken gegen die Änderung angemeldet. “Der springende Punkt ist, dass Google jetzt auch Suchergebnisse jener User verfolgt, die sich bisher in keinen Google-Account eingeloggt haben”, sagte Marc Rotenberg, Direktor der Datenschutzorganisation Electronic Privacy Information Center (EPIC). weiterlesen »
Suchmaschinenmarketing durch Suchwortanzeigen
Unter Suchwortanzeigen beziehungsweise Keyword-Advertising versteht man die Platzierung von bezahlten Anzeigen, die auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen (SERP) im Kontext zu vorher festlelegten Suchbegriffen eingeblendet werden. Der bekannteste und erfolgreichste Ansatz für diese Art von Suchmaschinenmarketing (SEM) sind über Google AdWords platzierte Anzeigen.
Bei Suchwortanzeigen über Google AdWords gilt es einiges zu beachten. Im Grunde ist diese Art von Werbung nicht allzu kostspielig, da Sie nur dann zahlen, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt, nicht für die Anzeigenschaltung. Aber die Kosten per Klick (CPC) sind stark abhängig von den Suchbegriffen, in deren Kontext die Anzeigen eingeblendet werden und von der angestrebten Position innerhalb der Anzeigenleiste.
Bei beliebten Suchworten sind die Top-Position oft sehr teuer. Für den Suchbegriff ‘Rechtschutzversicherung’ betragen die CPC für die Positionen 1 bis 3 etwa 4,50 €. Benutzen Sie die andere Schreibweise ‘Rechtsschutzversicherung’ zahlen Sie für die gleiche Position etwa 30 Eurocent weniger. Ein weniger begehrter Suchbegriff wie z.B. ‘Tischlermeister’ bringt es auf rund 50 Eurocent CPC bei gleicher Positionierung.
Kosten und Nutzen müssen stimmen
Viele Unternehmen wollen aus Imagegründen an den vorderen Positionen der bezahlten Anzeigen gelistet werden. Die Frage der Rentabilität wird dabei oft vernachlässigt. Oft rechnen sich hintere Positionen besser. Bei ‘Rechtschutzversicherung’ betragen die CPC bei Plätzen 4 bis 6 nur etwa 2 €. Auch rechnen sich seltene Suchbegriffe besser. Freuen Sie sich, wenn Sie Suchworte gefunden haben, die Ihre Mitbewerber noch nicht entdeckt haben.
Eine Abschätzung Kosten/Nutzen, d.h. CPC gegen Umsatzsteigerung ist natürlich schwierig. Hier ist eine genaue Beobachtung Ihrer Mitbewerber bei der Festlegung geeigneter Suchbegriffe unumgänglich. Schauen Sie, welche Stichworte Ihre Mitbewerber gebucht haben. Externe Dienstleister können hier weiterhelfen.
Sie haben einen oder mehrere passende Suchbegriffe gefunden? Und das zu vertretbaren Kosten? Gut, damit ist der ein wichtiger, aber eben nur ein Teil der Kampagne angestoßen. Was passiert, wenn der Besucher Ihre Anzeige anklickt? Wo ‘landet’ Ihr potenzieller Kunde dann? Auf der Startseite Ihrer Internetpräsenz? Eine ganz schlechte Lösung!
Erfolg nur bei guter Landung
Potenzielle Kunden, die über eine Anzeige auf eine Website kommen, wollen nicht einfach die Startseite sehen. Sie erwarten ein Angebot, dass ihren Erwartungen, also den eingegebenen Suchbegriffen entspricht. Jeder Besucher, der zwar Ihre Anzeige angeklickt, dann aber die Seite verlassen hat, ist ein Verlust. Bieten Sie den Besuchern eine spezielle, auf den jeweiligen Suchbegriff abgestimmte Seite, eine sogenannte ‘Landingpage’ an. Gestalten Sie die Landingpage so, dass ein Interessent sofort findet, was er erwartet.
Wenn Sie mit anreißerischen Texten die Klickrate Ihrer Anzeigen erhöhen, dann aber nicht das anbieten, was sich ein Besucher verspricht, ist er wieder weg. Es gibt viele Meinungen (und viele Mythen), wie gute Landing-Pages funktionieren sollen. Die Optimierung der ‘Landingpage’ ist eines der wichtigsten Themen bei der Planung und Durchführung einer Keyword-Advertising-Kampagne und spielen nach einer vom BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft Deutschland e.V.) veröffentlichte Umfrage die wichtigste Rolle beim Vertrieb über das Internet.
Ein wichtiges Element einer optimierten ‘Landingpage’ ist vor allem, dass der Schlüsselbegriff auf dieser Seite sofort wiedergefunden und damit das Versprechen der Anzeige direkt eingelöst wird. Außerdem muss dem Besucher klar sein, was er jetzt tun muss (oder sollte).
Social Media und lokales Suchmaschinenmarketing
Die Algorithmen der Lokalen Suche bei allen großen Suchmaschinen sind inzwischen ausgefeilt, wenn nicht sogar ausgereizt. Die Nutzer der Suchmaschinen haben die Vorteile dieser Art der Suche erkannt und adaptiert. Wenn es so gut funktioniert, wie es den Anschein hat, haben die Suchmaschinen kaum ein Interesse daran, diese Art der Suche zu verfeinern.
Es ist nun nicht so, dass lokal agierende Unternehmen und Dienstleister die Nutzung dieser Möglichkeiten (Google Branchencenter) vernachlässigen sollten. Das Gegenteil weiterlesen »
Suchmaschinen-Marketing oder warum es wichtig ist, Informationen in Social Media Kanäle einzuspeisen
Egal ob Sie im Internet präsent sind oder nicht, Ihre Kunden sind online. Immer mehr Internetbenutzer verbringen einen großen Teil ihrer Online-Zeit auf Social Media Seiten. Entweder, um Netzwerke zu knüpfen, oder einfach, um sich zu informieren. Informationen sind ein wesentlicher Bestandteil des Internets und darum auch von Social Media. Unbestritten ist, dass mehr und mehr Menschen mehr und mehr Information über Social Sites bekommen.
Der Sinn von Suchmaschinen ist es, im Netz verfügbare Informationen für den Nutzer auffindbar und somit sichtbar zu machen. Damit ist klar, dass Suchmaschinenbetreiber Inhalte von Social Media – Aktivitäten, seien es Kurznachrichten von Twitter, Profile auf sozialen Plattformen wie Facebook, LinkedIn oder Xing oder auch die Blog’s nicht unberücksichtigt lassen können. Die großen Suchmaschinen ( Google, Bing, Yahoo!) haben reagiert und neben den Social Sites und Blogs nun auch Twitter in die Suche aufgenommen und indizieren die Inhalte.
Es ist bekannt, dass Optimierung von Websites für die Suchmaschinen wichtig für das Markteing im Internet ist. Die Techniken dazu werden in allen Facetten hinreichend diskutiert. Vernachlässigt wird dabei oft, dass Informationen, die gefunden werden sollen, auch produziert werden müssen! Die Kanäle der Social Networks sind dazu hervorragend geeignet. Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob die User der Zielgruppe, die erreicht werden soll, selbst Teil dieser sozialen Netzwerke sind, also selbst Twittern oder einen Facebook-Account haben. Die ins soziale Netz eingespeiste Information erreicht sie auch so – über die Suchmaschinen!
Optimiertes Suchmaschinenmarketing
Der Internet-Dienstleisters Netcraft (Bath, England) misst seit 1995 das Wachstum des Webs. Netcraft kommt Ende Oktober auf über 233 Millionen Websites. Allein im letzten Jahr kamen etwa 63 Millionen neue Websites dazu, davon im Oktober 4.3 Millionen. Zu Beginn der Netcraft-Messungen im August 1995 lag die Zahl der Internetpräsenzen bei 18.000 Websites.
Die rasante Zunahme hat Einfluss auf die Suchergebnisse in Suchmaschinen. weiterlesen »
Twittern oder nicht
OptimusPrimus.de stellt in einem lesenswerten Beitrag die Frage: Twittern oder nicht?
Unter dem Gesichtspunkt ‘Kundengewinnung’ ist die Frage heute nicht eindeutig zu beantworten. Glaubt man – und das ist wirklich eine Glaubensfrage, da es keine gesicherten Zahlen gibt – diversen Studien, so werden heute nur etwa 1% umsatzrelevanter Kundenkontakte durch ‘Social Media Marketing’ (was immer das heißt) über Twitter generiert, während weitaus höhere Quoten über Facebook u.a. erreicht werden. Vergleicht man den zeitlichen Aufwand, den ein gepflegter Twitter-Account erfordert, mit anderen Kanälen, gibt es nur den Schluss: Abwarten, beobachten und bereit sein.
Twitter als Marketing-Instrument
OptimusPrimus.de stellt die Frage: Twittern oder nicht? unter dem Gesichtspunkt ‘Kundengewinnung’. Bitte dem Titel-Link folgen!
Twitter-COO kündigt faszinierende Werbung an
Twitter-COO Dick Costolo kündigte in einem Interview mit TechCrunch an, dass Twitter schon bald ins Werbegeschäft einsteigen werde. Zur Art der Werbung sagte er nur: ” Es wird faszinierend sein. Nicht traditionell. Und die Leute werden es lieben … Es wird wirklich cool”. Bereits im September änderte Twitter die AGB, um Werbung zu erlauben.
Die Ankündigung erfolgt zu einer Zeit, in der die Zahl der Twitter-Nutzer rückläufig zu sein scheint. eMarketer berichtet, dass der Traffic auf Twitter.com im Herbst 2009 rückläufig ist. Nielsen gibt für den Zeitraum September – Oktober einen Rückgang um 27,8% von 26,6 Mio Unique Visitors auf 18,9 Mio an. Compete misst für den gleichen Zeitraum einen Rückgang um 2,1% (von 23,5 auf 23 Mio), ComScore einen Rückgang um 8,1% (von 29,9 Mio auf 19,2 Mio). Auffällig wie immer sind die stark differierenden Zahlen.
eMarketer führt die unterschiedlichen Zahlen auf die verschiedenen Erhebungsmethoden zurück, bemerkt aber, dass die Zahlen nach dem rasanten Wachstum im Sommer rückläufig seien. Verschiedene Daten deuten allerdings darauf hin, dass die Nutzung von Plattformen anderer Anbieter und der Einsatz mobiler Geräte für den sinkenden Traffic auf Twitter.com verantwortlich sein können. So sollen im November nur 30% der Tweets direkt über Twitter abgesetzt worden sein. eMarketer schätzt, dass Ende 2009 18 Mio US-Bürger Twitter nutzen werden und erwartet für 2010 einen Anstig auf 26 Mio US-Nutzer.

Regionales Suchmaschinenmarketing
Rund 90% aller Internetnutzer nutzen bei der Suche die Google, ein großer Teil des Traffic erzielen die meisten Websites über Google. Dementsprechend wichtig ist die Darstellung der Treffer auf der Ergebnisseite, der sogenannten SERP.
Bis zur Einführung der ‘Universal Search’ war das Leben leicht. Die Resultate von Google erhielten organische Resultate(‘natural listing’) und Anzeigen (‘paid links’), die schön über die Seite verteilt wurden. Die ‘paid links’ standen oben rechts, und die ersten zehn organischen Resultate standen an die linke Seite. Beim Nutzerverhalten, gemessen durch ‘Eyetracking’ führte diese Darstellung zum ‘goldenen Dreieck’.
Der Nutzer betrachtete in erster Linie einen Bereich in der linken oberen Ecke der SERP. Die restlichen Bereiche der Seite wurden eher nicht beachtet. Dieses ‘goldene Dreieck’ war die Ursache für das Rennen um die Spitzenplätze auf der SERP.

‘Golden Triangle’, Ergebnis einer Eye Tracking Untersuchung von 2005 (Quelle: Enquiro, Did-it und Eyetools).
Mit Einführung von ‘Google Universal Search’ werden die klassische organische Resultate zusammen mit Bildern, Videos, Google Maps und Information aus Google Base dargestellt. Die SERP entspricht so eher einer Portalseite, die verschiedene Produkte von Google kombiniert. Eine typische Google-Seite sieht so heute so aus:

In einer neuen Studie untersuchte usability.de, wie sich die Veränderungen durch die Google Universal Search auf die Wahrnehmung der Suchergebnisseite auswirkt. Dafür wurde eine Eye Tracking Untersuchung mit 30 Probanden im hauseigenen Usability-Labor durchgeführt. Eine ‘Heatmap’ aus der Studie zeigt das veränderte Nutzungsverhalten.
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‘Heatmap’, Die Branchenergebnisse neben der Karte erfahren die meiste Aufmerksamkeit (Quelle: usability.de).
Die Folgen für dieses veränderte Nutzerverhalten sind für das Suchmaschinmarketing (SEM) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO) gravierend. Wie die ‘Heatmap’ zeigt, springen die Probanden direkt zu den Branchenergebnissen neben der Karte (blau umrandet), obwohl die Karte hier das erste Resultat der SERP ist. Folgende Dinge fallen auf:
- Der Karte selbst wird keine Beachtung geschenkt.
- Die neben der Karte angezeigten maximal 10 Branchenergebnisse erzielen – verglichen mit den organischen Ergebnissen weiter unten – sehr viel Aufmerksamkeit.
- Die Ergebnisse direkt unterhalb der Branchenergebnisse werden stark beachtet.
- Die bezahlten Suchergebnisse (‘Google Adwords’) werden wenig bis garnicht beachtet
Der Anteil der der Suchergebnisse mit eingebundenen Universal Search Ergebnissen steigt stetig. Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, kann man von einem Anteil von rund 25% ausgehen. Die Qualität Universal Search Ergebnisse – und hier besonders der Branchenergebnisse schwankt regional stark. Die Zuordnung dieser Ergebnisse erfolgt aufgrund einer regionalen Zuordnung der IP-Adresse, über die man sich gerade ins Netz einwählt.
Das führt mitunter zu kuriosen Ergebnissen, z. B. dann, wenn der Einwahlpunkt nicht in den Zentren direkt, sondern in kleinen Orten in der Nähe der Zentren liegt. Oft werden dann die Ergebnisse dieser Orte angezeigt, obwohl ber der Suche der Name des Oberzentrums eingegeben wurde.
Dennoch steht fest, dass die Branchenergebnisse im regionalen Suchmaschinenmarketing zukünftig eine, wenn nicht die entscheidende Rolle spielen werden. Generiert werden diese Ergebnisse über das ‘Google Branchencenter’, einem kostenlosen Service.
Wie funktioniert denn nun das Google Branchencenter?
Goggle selbst gibt dazu wenig Hinweise. Der Nutzer ist auf die Angaben im Center selbst angewiesen. Wie man einen Eintrag im Google Branchenverzeichnis durchführt, ist im Grunde recht einfach und wird in der Hilfe auch ganz gut erklärt. Andere Fragen, die die meisten Nutzer jedoch brennend interessieren, werden allerdings nicht erklärt:
- Nach welchen Kriterien werden die Einträge zusammengestellt?
- Welche Möglichkeiten bestehen, die Reihenfolge aktiv zu beeinflussen?
- Welche Möglichkeiten zur Optimierung des Eintrags im Google Branchencenter gibt es?
Obwohl niemand etwas wirklich gesichertes sagen kann, kursieren im Netz diverse Auflistungen mit Kriterien, das Ranking innerhalb der Branchenergebnisse zu verbessern z. B. OMblog.de, seo-blog.at.
Auf seo-strategie.de ist eine Fallstudie Suchmaschinenoptimierung für Google Maps / Universal Search vorgestellt. Es wird die Frage
Wie macht man Suchmaschinenoptimierung für Google Maps, so dass man über die Universal Search für seine Keywords in Verbindung mit dem Stadtnamen auf der ersten Ergebnisseite steht?
für einen Spezialfall beantwortet.
Folgende Punkte erscheinen mir für eine Optimierung des Eintrages relevant, die Einträge sollten allerdings erst nach der Annahme des Eintrags durch Google erfolgen:
- Firmenname – z.B. echter Firmenname + Stadt – eintragen
- vollständige Firmenadresse eintragen
- Angaben wie Öffnungszeiten und Zahlungsmöglichkeiten sind hilfreich
- Bilder und Videos ebenfalls
- 200 Zeichen für eine Beschreibung sinnvoll nutzen, lesbarer Text!
- Kategorien sogfältig aussuchen
- Die Möglichkeit zum Ausdrucken von Gutscheinen nutzen (wenn sinnvoll)
- Firmenadresse in gleicher Schreibweise z.B. im Footer der Webseite angeben
- Telefonnummer mit Ortskennziffer z.B. im Footer der Webseite angeben
- Firmenadresse in gleicher Schreibweise bei mehreren örtlichen Branchenverzeichnissen anmelden
Natürlich kommen alle ‘normalen’ Maßnahmen zur Optimierung der Website hinzu, die das Ranking in den SERP verbessern.
Fast unmerklich aber kontinuierlich schraubt Google am Design und an der Funktionalität der Suchmaske und den Suchergebnisseiten herum. Seit kurzem gibt es auch auf den deutschen Ergebnisseiten die Möglichkeit, weitere Optionen anzuzeigen. Hier kann der Anwender die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren. Das wird die Suchergebnisse und folglich davon die Klickraten ganz schön durcheinanderwirbeln. Und die nächsten Features stehen schon in der Warteschlange.
Google: Trend zu anwenderoptimierten SERP
Seit kurzem gibt es auch auf den deutschen Ergebnisseiten die Möglichkeit, weitere Optionen anzuzeigen. Hier kann der Anwender die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren. Das wirbelt die Suchergebnisse und folglich auch die Klickraten bzw. den Traffic einzelner Webseiten ganz schön durcheinander. Und die nächsten Änderungen stehen schon in der Warteschlange.
Google arbeitet weiter am Design und an den Funktionen der Ergebnisseite, fast unmerklich und im Hintergrund. In den USA werden offensichtlich schon weitere Features getestet. Google bietet dort ein Seitenvorschau in den Suchergebnissen an.

‘Die Option ‘Seitenvorschau’ auf US-amerikanischen SERP.
Aber auch der Footer hat sich verändert. Es sind die Funktionen ‘Add a result – See all my SearchWiki notes – See all notes for this SearchWiki – Learn more’ hinzugekommen:

Der Footer auf US-amerikanischen SERP.

Der Footer auf deutschen SERP.
Und es ist eine neue Suchoption hinzugekommen. Unter Optionen ist der Punkt ‘Social’ zu finden. Google kann bei Suchergebnissen nun auch Blogs, Twitter-Feeds und Fotosammlungen von Freunden und Kontakten einbeziehen. Google selbst schreibt dazu:
Google Social Search is an experimental feature that helps you find relevant public web content from people in your social circle, when you’re signed in to your Google Account. For example, search for [ restaurants ], and restaurant reviews by your friends and other contacts may appear more prominently in your results.
‘Social Search’ wird intensiv getestet, Google hat dazu auf der Ergebnisseite unter ‘Experiment: Social Search’ eine aufwändige Nutzerumfrage implementiert. Noch ist Google Social Search ein Experiment, dürfte aber langfristig dazu dienen, die Suchergebnisse von Google relevanter für die Nutzer zu machen.
Man braucht, um ‘Social Search’ zu nutzen, einen Google-Account und man muss einige Informationen in seinem Google-Profil hinterlassen. Das schränkt den Kreis der Nutzer schon sehr ein. Aber der Trend geht eindeutig in Richtung ‘Anwender-Optimierte Suchergebnisse’. Wie sich das auf die SEO-Branche auswirkt, bleibt abzuwarten.





