Prioritäten und Herausforderungen im Marketing

Nach einer von Focus.com vorgelegten Studie »MARKETERS’ BENCHMARKING SURVEY« sind die Hauptziele der befragten Unternehmen die Markenbildung und die Generation von Leads. Um diese Ziele zu erreichen setzen die Unternehmen dabei in erster Linie auf die Sozialen Medien. In 2011 werden die Unternehmen verstärkt in den Bereichen Social Media, Monitoring, Kampagnen-Management und Analytik investieren. E-Mail ist nach wie vor einer der leistungsstärksten Kanäle im Bezug auf den ROI. Obwohl die Unternehmen inzwischen nach dem Grundsatz »Weniger ist mehr« agieren, wollen die Hälfte der Unternehmen ihr Marketing-Budget erhöhen. Nur 16 % der Unternehmen wollen das Marketing-Budget zurückfahren. weiterlesen »
Social Media ist für viele immer noch ein Rätsel

Mit welchen ‘Usern’ hat ein Unternehmen, sagen wir im B2B Bereich, es eigentlich zu zu tun? Für viele Unternehmen scheint das völlig unklar und Social Media immer noch ein Mysterium zu sein. Search Engine Land hat sich dieser Frage mit einen interessanten Ansatz genähert: Die Analyse von 10 Millionen AdWords-Daten zeigt, in welchem Zusammenhängen nach »Social Media« gesucht wird. Dabei traten überraschende Aspekte zu Tage, z. B. dass das Bedürfnis, etwas über den »Return on investment« zu erfahren, überraschend gering ist. Das spiegelt sicher die Tatsache wider, dass den meisten Unternehmen nicht klar ist, wie und warum sie die Sozialen Medien nutzen.
Wonach wird im Zusammenhangmit Social Media gesucht?
Es ist keine Überraschung, dass die High-Level Suche in erster Linie auf Werbung und Marketing ausgerichtet ist. In dieser Kombination stellen die Anfragen mit 3 Millionen Suchanfragen bei insgesamt 10 Millionen Anfragen zu Informationszwecken eindeutig den Löwenanteil dar. Allerdings sind die Anfragen oft unpräzise und vage formuliert.
Wie wird man der coolste Marketer aller Zeiten?
HubSpot hat ein einfaches 5-Schritt – Muster veröffentlicht, um der erfolgreichste Marketer aller Zeiten zu werden. Hier einige wesentliche Aspekte daraus.
Schritt 1: Stören Sie die Menschen nicht ständig.
Vermeiden Sie aufdringliche Werbung, die die Menschen nur stört. Warum wohl werden 91% der Newsletter nach einem Opt-In wieder abbstellt?. Und warum wandern mehr als 44% aller Direkt-Mails direkt in den Papierkorb? Genau, sie stören. Kluge Marketer verbreiten nur Botschaften, an denen Menschen auch interessiert sind.
Schritt 2: Halten Sie sich dort auf, wo Ihre Zielgruppe ist.
Früher konnten Sie Ihre Zielgruppe leicht erreichen über Fernsehen, Radio, die gelben Seiten, auf Messen oder mit Direkt-Mails leicht erreichen. Das ist vorbei.
Heute bieten sich faszinierende Chanchen, es ist aber auch schwieriger geworden.
- 78% der Menschen benutzen Suchmaschinen, um Produkte zu finden.
- 57% der erwachsenen US-Internet-Nutzer suchen mindestens einmal täglich.
- In Deutschland sind 18,5 Millionen Nutzer auf Facebook.
- Eine von acht Online-Minuten werden auf Facebook verbracht.
Mit anderen Worten: Google ist Ihre neue Visitenkarte und Facebook Ihre Referenz-Liste. Wer das nicht erkennt, hat den Zug verpasst.
Vertrauen, Social Media Marketing und die Psychologie des Klicks.

Image und Markenwert von Unternehmen werden maßgeblich durch das Vertrauen beeinflusst, das ihnen entgegengebracht wird. Beim Marketing geht es also in erster Linie darum, Beziehungen zwischen Ihnen und Ihren Kunden aufzubauen und so eine breite Vertrauensbasis zu schaffen.
Sogenannte »Soft Skills«, also schlecht quantifizierbare Faktoren, bestimmen darüber, welches Vertrauen ein Unternehmen nach Ansicht der Kunden verdient. Die quantifizierbaren »harten« Größen wie Shareholder Value, Marktanteil und Rentabilität spielen als Faktoren der Vertrauensbildung eine untergeordnete Rolle. Viele Studien der letzten Jahre, wie auch das kürzlich veröffentliche 2011 Edelman Trust Barometer belegen dies. Wie können Sie Beziehungen zu Ihren Kunden aufbauen und so eine Basis des gegenseitigen Vertrauens schaffen? weiterlesen »
6 Social Media Trends, die Sie nicht ignorieren sollten.

Frei nach dem Motto »Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen« [1] stehe ich Trendmeldungen eher skeptisch gegenüber. Denken Sie nur an die »Gartner – Trends«, die seit Jahren regelmäßig das Cloud-Computing als den Trend des jeweils kommenden Jahres bezeichnen. Allerdings kann das Erkennen von Trends nützlich sein, um im harten Wettbewerb die Nase vorn zu haben.
Das Tempo, in dem soziale Netzwerke alle Bereiche unseres Lebens durchdringen, macht es notwendig, diesem Bereich ständig besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Was früher privat war, ist heute sehr öffentlich. Die »Millennials« unterscheiden heute kaum noch zwischen Privatleben und Öffentlichkeit. Und das trotz aller bekannten Risiken. Gerade habe ich meinem kurz vor dem Abitur stehenden Sohn ernsthaft ins Gewissen geredet, weil er (wieder einmal) Partybilder seines letzten Skiurlaubs in Facebook eingestellt hat. weiterlesen »
Facebook vs. Twitter: Mehr Traffic, weniger Klicks

Grafik: RutZero/Flickr
»Social Media ist mehr als Facebook«. Oft und leicht dahergesagt, enthält dieser Satz doch mehr Wahrheit als weithin angenommen. Wer aufgrund des Hypes um den blauen Riesen noch schnell auf den Zug aufgesprungen ist, muss nun möglicherweise seine gesamte Online-Strategie überdenken: Während mehr als drei Viertel des gesamten Traffics auf allen Sozialen Plattformen durch Facebook erzeugt wird, sind die Klickraten eher klein und liegen deutlich unter denen auf Twitter.
Business Insider zitiert eine Studie des Marketing-Unternehmens SocialTwist, nach der Twitter eindeutig die bessere Wahl ist, wenn es um Social Media Marketing geht. Zwar generiert Twitter nur 5 % des Traffics (Facebook 78 %), hat mit durchschnittlich 19 Klicks pro Link gegenüber Facebook mit nur 3 Klicks im Durchschnitt hier ganz klar die Nase vorn. weiterlesen »
Webnutzung deutscher B2B Entscheider
Die virtual identity AG hat eine Studie über das Informationsverhalten von B2B Entscheidern in Deutschland vergelegt, die zusammen mit Google Deutschland durchgeführt wurde. Im folgenden die Zusammenfassung der Ergebnisse:
Diese Studie untersucht das Informationsverhalten von Business-to-Business (B2B) Entscheidern wie z.B. Geschäftsführern, Abteilungsleitern oder ähnlichen Positionen vor einer Investitionsentscheidung.
Sie ermittelt die Relevanz verschiedener Medienkanäle für B2B Entscheider während der Informationssuche und arbeitet den Einfluss verschiedener Online-Informationsquellen auf die Investitionsentscheidung heraus.
Insgesamt wurden 750 B2B Entscheider in Telefoninterviews zu ihrem Informationsverhalten vor und während einer Investitionsentscheidung befragt. Die Studie kategorisiert die Befragten nach dem Wirtschaftszweig, in dem sie einkaufen, und erfasst Informationen zur Höhe der getätigten Investitionen.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick, sie gelten unabhängig vom Wirtschaftszweig und dem Investitionsvolumen:
- 85% aller Befragten haben bereits einen späteren Lieferanten über das Internet gefunden.
- B2B Entscheider verbringen zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit im Web.
- Als Informationsquelle für das eigene Fachgebiet und zur Erstellung einer Marktübersicht ist das Internet das wichtigste Informationsmedium. Es schlägt Fachmedien und Messen deutlich.
- Vor allem Suchmaschinen und Herstellerseiten sind erfolgskritische Informationsquellen für die Vorbereitung einer Investitionsentscheidung.
- Bereits 40% der B2B Entscheider nutzen regelmäßig Internet-Foren für berufliche Zwecke. 28% dieser beteiligen sich aktiv an den Dialogen.
© 2009 Virtual Identity AG
Diese Zahlen und Fakten verdeutlichen die immense Bedeutung des Internets auch im B2B Kontext. Daraus lassen sich zwei Kernaussagen und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen für Marketingverantwortliche von Unternehmen ableiten. Erstens ist es für das heutige und zukünftige Geschäft entscheidend, im Web präsent und leicht auffindbar zu sein und dabei die Kunden mit relevanten Inhalten für sich zu gewinnen. Zweitens hat die rasante Ausbreitung von Social Media auch das B2B Umfeld bereits erreicht und fordert von Unternehmen einen aktiven Umgang mit diesen Plattformen.
Diesen Herausforderungen müssen sich Unternehmen in Zukunft immer stärker stellen, um im B2B-Umfeld erfolgreich agieren zu können. Es besteht jedoch großer Handlungsbedarf bei Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen, denn nach wie vor wird in vielen Unternehmen sehr stark auf klassische Medien gesetzt und das Potenzial des Internets sowie von Social Media noch nicht nachhaltig und erfolgsorientiert genutzt.
Die Studie kann hier geordert werden: http://www.virtual-identity.com





