Messen, Kongresse, Barcamps, Marketing Veranstaltungen in 2011
Nachdem das Jahr sich nun langsam dem Endspurt nähert, hier eine erste Zusammenstellung von Events in 2011, die Euch interessieren könnten.
Die Zusammenstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Veranstaltungen nehme ich gerne auf, einfach in den Kommentaren posten.
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Kostenloses eBook: Einstieg in das soziale Netzwerken mit myON-ID
myON-ID, das sich selbst als ‘Personal Branding Portal’ definiert, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Werkzeug für professionelles Networking gemausert. Es kann als Kontrollzentrum für alle Netzaktivitäten eingesetzt werden. Es bündelt eigene und Fremdbeiträge zu einem ‘Content Stream’ und der integrierte Mini-Blog ermöglicht es, eigene Informationen ohne großen Aufwand direkt zu publizieren. Es ist als soziales Netzwerk konzipiert, damit sich die Nutzer untereinander austauschen, kennenlernen und bewerten können. Die Nutzung ist denkbar einfach, die Oberfläche übersichtlich und aufgeräumt. Also ideal für Einsteiger in das soziale ‘Netzwerken’.
SEO in Zeiten personalisierter SERP’s
In mehreren Beiträgen im M wie Marketing-Blog habe ich dargestellt, wie Google kontinuierlich am Design und an der Funktionalität der Suchmaske und den Suchergebnisseiten herumschraubt. Seit Google am Freitag in seinem Blog bekannt gab, dass der Suchmaschinenbetreiber ab sofort auch die Suchergebnisse von nicht angemeldeten Nutzern personalisiert, ist ein weiterer Schritt in nutzeroptimierte und subjektive SERP gegangen worden.
Datenschützer melden Bedenken an
Datenschützer haben bereits ihre Bedenken gegen die Änderung angemeldet. “Der springende Punkt ist, dass Google jetzt auch Suchergebnisse jener User verfolgt, die sich bisher in keinen Google-Account eingeloggt haben”, sagte Marc Rotenberg, Direktor der Datenschutzorganisation Electronic Privacy Information Center (EPIC). weiterlesen »
Optimiertes Suchmaschinenmarketing
Der Internet-Dienstleisters Netcraft (Bath, England) misst seit 1995 das Wachstum des Webs. Netcraft kommt Ende Oktober auf über 233 Millionen Websites. Allein im letzten Jahr kamen etwa 63 Millionen neue Websites dazu, davon im Oktober 4.3 Millionen. Zu Beginn der Netcraft-Messungen im August 1995 lag die Zahl der Internetpräsenzen bei 18.000 Websites.
Die rasante Zunahme hat Einfluss auf die Suchergebnisse in Suchmaschinen. weiterlesen »
Regionales Suchmaschinenmarketing
Rund 90% aller Internetnutzer nutzen bei der Suche die Google, ein großer Teil des Traffic erzielen die meisten Websites über Google. Dementsprechend wichtig ist die Darstellung der Treffer auf der Ergebnisseite, der sogenannten SERP.
Bis zur Einführung der ‘Universal Search’ war das Leben leicht. Die Resultate von Google erhielten organische Resultate(‘natural listing’) und Anzeigen (‘paid links’), die schön über die Seite verteilt wurden. Die ‘paid links’ standen oben rechts, und die ersten zehn organischen Resultate standen an die linke Seite. Beim Nutzerverhalten, gemessen durch ‘Eyetracking’ führte diese Darstellung zum ‘goldenen Dreieck’.
Der Nutzer betrachtete in erster Linie einen Bereich in der linken oberen Ecke der SERP. Die restlichen Bereiche der Seite wurden eher nicht beachtet. Dieses ‘goldene Dreieck’ war die Ursache für das Rennen um die Spitzenplätze auf der SERP.

‘Golden Triangle’, Ergebnis einer Eye Tracking Untersuchung von 2005 (Quelle: Enquiro, Did-it und Eyetools).
Mit Einführung von ‘Google Universal Search’ werden die klassische organische Resultate zusammen mit Bildern, Videos, Google Maps und Information aus Google Base dargestellt. Die SERP entspricht so eher einer Portalseite, die verschiedene Produkte von Google kombiniert. Eine typische Google-Seite sieht so heute so aus:

In einer neuen Studie untersuchte usability.de, wie sich die Veränderungen durch die Google Universal Search auf die Wahrnehmung der Suchergebnisseite auswirkt. Dafür wurde eine Eye Tracking Untersuchung mit 30 Probanden im hauseigenen Usability-Labor durchgeführt. Eine ‘Heatmap’ aus der Studie zeigt das veränderte Nutzungsverhalten.
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‘Heatmap’, Die Branchenergebnisse neben der Karte erfahren die meiste Aufmerksamkeit (Quelle: usability.de).
Die Folgen für dieses veränderte Nutzerverhalten sind für das Suchmaschinmarketing (SEM) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO) gravierend. Wie die ‘Heatmap’ zeigt, springen die Probanden direkt zu den Branchenergebnissen neben der Karte (blau umrandet), obwohl die Karte hier das erste Resultat der SERP ist. Folgende Dinge fallen auf:
- Der Karte selbst wird keine Beachtung geschenkt.
- Die neben der Karte angezeigten maximal 10 Branchenergebnisse erzielen – verglichen mit den organischen Ergebnissen weiter unten – sehr viel Aufmerksamkeit.
- Die Ergebnisse direkt unterhalb der Branchenergebnisse werden stark beachtet.
- Die bezahlten Suchergebnisse (‘Google Adwords’) werden wenig bis garnicht beachtet
Der Anteil der der Suchergebnisse mit eingebundenen Universal Search Ergebnissen steigt stetig. Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, kann man von einem Anteil von rund 25% ausgehen. Die Qualität Universal Search Ergebnisse – und hier besonders der Branchenergebnisse schwankt regional stark. Die Zuordnung dieser Ergebnisse erfolgt aufgrund einer regionalen Zuordnung der IP-Adresse, über die man sich gerade ins Netz einwählt.
Das führt mitunter zu kuriosen Ergebnissen, z. B. dann, wenn der Einwahlpunkt nicht in den Zentren direkt, sondern in kleinen Orten in der Nähe der Zentren liegt. Oft werden dann die Ergebnisse dieser Orte angezeigt, obwohl ber der Suche der Name des Oberzentrums eingegeben wurde.
Dennoch steht fest, dass die Branchenergebnisse im regionalen Suchmaschinenmarketing zukünftig eine, wenn nicht die entscheidende Rolle spielen werden. Generiert werden diese Ergebnisse über das ‘Google Branchencenter’, einem kostenlosen Service.
Wie funktioniert denn nun das Google Branchencenter?
Goggle selbst gibt dazu wenig Hinweise. Der Nutzer ist auf die Angaben im Center selbst angewiesen. Wie man einen Eintrag im Google Branchenverzeichnis durchführt, ist im Grunde recht einfach und wird in der Hilfe auch ganz gut erklärt. Andere Fragen, die die meisten Nutzer jedoch brennend interessieren, werden allerdings nicht erklärt:
- Nach welchen Kriterien werden die Einträge zusammengestellt?
- Welche Möglichkeiten bestehen, die Reihenfolge aktiv zu beeinflussen?
- Welche Möglichkeiten zur Optimierung des Eintrags im Google Branchencenter gibt es?
Obwohl niemand etwas wirklich gesichertes sagen kann, kursieren im Netz diverse Auflistungen mit Kriterien, das Ranking innerhalb der Branchenergebnisse zu verbessern z. B. OMblog.de, seo-blog.at.
Auf seo-strategie.de ist eine Fallstudie Suchmaschinenoptimierung für Google Maps / Universal Search vorgestellt. Es wird die Frage
Wie macht man Suchmaschinenoptimierung für Google Maps, so dass man über die Universal Search für seine Keywords in Verbindung mit dem Stadtnamen auf der ersten Ergebnisseite steht?
für einen Spezialfall beantwortet.
Folgende Punkte erscheinen mir für eine Optimierung des Eintrages relevant, die Einträge sollten allerdings erst nach der Annahme des Eintrags durch Google erfolgen:
- Firmenname – z.B. echter Firmenname + Stadt – eintragen
- vollständige Firmenadresse eintragen
- Angaben wie Öffnungszeiten und Zahlungsmöglichkeiten sind hilfreich
- Bilder und Videos ebenfalls
- 200 Zeichen für eine Beschreibung sinnvoll nutzen, lesbarer Text!
- Kategorien sogfältig aussuchen
- Die Möglichkeit zum Ausdrucken von Gutscheinen nutzen (wenn sinnvoll)
- Firmenadresse in gleicher Schreibweise z.B. im Footer der Webseite angeben
- Telefonnummer mit Ortskennziffer z.B. im Footer der Webseite angeben
- Firmenadresse in gleicher Schreibweise bei mehreren örtlichen Branchenverzeichnissen anmelden
Natürlich kommen alle ‘normalen’ Maßnahmen zur Optimierung der Website hinzu, die das Ranking in den SERP verbessern.
Fast unmerklich aber kontinuierlich schraubt Google am Design und an der Funktionalität der Suchmaske und den Suchergebnisseiten herum. Seit kurzem gibt es auch auf den deutschen Ergebnisseiten die Möglichkeit, weitere Optionen anzuzeigen. Hier kann der Anwender die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren. Das wird die Suchergebnisse und folglich davon die Klickraten ganz schön durcheinanderwirbeln. Und die nächsten Features stehen schon in der Warteschlange.
Google: Trend zu anwenderoptimierten SERP
Seit kurzem gibt es auch auf den deutschen Ergebnisseiten die Möglichkeit, weitere Optionen anzuzeigen. Hier kann der Anwender die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien sortieren. Das wirbelt die Suchergebnisse und folglich auch die Klickraten bzw. den Traffic einzelner Webseiten ganz schön durcheinander. Und die nächsten Änderungen stehen schon in der Warteschlange.
Google arbeitet weiter am Design und an den Funktionen der Ergebnisseite, fast unmerklich und im Hintergrund. In den USA werden offensichtlich schon weitere Features getestet. Google bietet dort ein Seitenvorschau in den Suchergebnissen an.

‘Die Option ‘Seitenvorschau’ auf US-amerikanischen SERP.
Aber auch der Footer hat sich verändert. Es sind die Funktionen ‘Add a result – See all my SearchWiki notes – See all notes for this SearchWiki – Learn more’ hinzugekommen:

Der Footer auf US-amerikanischen SERP.

Der Footer auf deutschen SERP.
Und es ist eine neue Suchoption hinzugekommen. Unter Optionen ist der Punkt ‘Social’ zu finden. Google kann bei Suchergebnissen nun auch Blogs, Twitter-Feeds und Fotosammlungen von Freunden und Kontakten einbeziehen. Google selbst schreibt dazu:
Google Social Search is an experimental feature that helps you find relevant public web content from people in your social circle, when you’re signed in to your Google Account. For example, search for [ restaurants ], and restaurant reviews by your friends and other contacts may appear more prominently in your results.
‘Social Search’ wird intensiv getestet, Google hat dazu auf der Ergebnisseite unter ‘Experiment: Social Search’ eine aufwändige Nutzerumfrage implementiert. Noch ist Google Social Search ein Experiment, dürfte aber langfristig dazu dienen, die Suchergebnisse von Google relevanter für die Nutzer zu machen.
Man braucht, um ‘Social Search’ zu nutzen, einen Google-Account und man muss einige Informationen in seinem Google-Profil hinterlassen. Das schränkt den Kreis der Nutzer schon sehr ein. Aber der Trend geht eindeutig in Richtung ‘Anwender-Optimierte Suchergebnisse’. Wie sich das auf die SEO-Branche auswirkt, bleibt abzuwarten.
Positive Imageeffekte durch Online-PR
Den Ruf eines Unternehmens ist oft entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Heute wird versucht, das Image eines Unternehmens oder einer Marke in erster Linie über die Kanäle des Web 2.0 (Social Media) zu promoten. Aber trotz Facebook, Twitter & Co ist die Internetsuche über Services wie Google oder Yahoo! sicher eine der folgenreichsten Entwicklungen für die gesamte Marketingbranche innerhalb der letzten zehn Jahre.
Suchmaschinen spielen eine enorme Rolle im Internet, für die Gesellschaft und deren Wandel. Das Watzlawick’sche »Man kann nicht nicht kommunzieren« variiert daher nach: »Man kann nicht nicht sichtbar sein«. Und entsprechend: »Man kann nicht nicht finden«.
So paradox es klingen mag: Pressearbeit ist dabei eine wichtige Facette! Presseveröffentlichungen werden heute in der Regel über Online-Presseportale verbreitet. Pressemitteilungen auf Online- Presseportalen werden in den Archiven der Portale gespeichert und sind somit auch langfristig für Medienkontakte, Endkunden und Suchmaschinen abrufbar.
Mit den neuen Medien hat sich der Internet-Auftritt zum zentralen Bindeglied zwischen Unternehmen und Journalisten entwickelt. Wer an der Kommunikation mit den Medien interessiert ist, um das Image seines Unternehmens oder seiner Marke zu pflegen, muss dies über einen professionellen Pressebereich auf seiner Website eindeutig kommunizieren. Auch die hier veröffentlichten Beiträge sind langfristig von Suchmaschinen abrufbar. Lesen Sie dazu auch PR und Öffentlichkeitsarbeit auf unserer Partnerseite.
SEO und Google
Eine der wichtigsten Neuerungen bei google ist die Suggest-Funktion, die im Oktober auch auf die deutschen
Suchergebnisseiten losgelassen wurde. Seit März hatte es Google-Suggest in Deutschland nur auf der Google.de
Startseite gegeben.
Suggest heißt so viel wie Vorschlagen. Und das trifft es auch sehr gut. Während des Eintippens der Suchbegriffe
macht Google permanent Vorschläge, die bei Gefallen ausgewählt und aufgerufen werden können. Welche Auswirkungen hat Google-Suggest auf das Nutzerverhalten? Suggest bedeutet auch suggerieren = beeinflussen, manipulieren, einreden. Google nimmt damit Einfluss auf das Suchverhalten – so stark wie vielleicht noch nie zuvor.
Domains, die bei trafficstarken Keywords als einer der ersten Vorschläge angezeigt werden, sind seit der Aktivierung von
Suggest im Vergleich zu den Wettbewerbern deutlich bevorteilt und legen bei den Besucherzahlen deutlich zu.
Die Auswirkungen gehen aber noch weiter: Die Suche wird durch Suggest schon vor der Suchanfrage beeinflusst,
da die Eingabe der Suchbegriffe durch Suggest ‘gesteuert’ wird. Es entsteht eine Art ‘Keyword-Zensur’. Es kann
passieren, dass aus 100 verschiedenen Such-Phrasen auf einmal nur noch 10 Keywords werden, die dann natürlich umso stärker umkämpft sind. Das wirkt sich bei kurzen Suchbegriffen stärker aus als bei langen Suchphrasen.
Es sind drei Bereiche, die denkbare Veränderungen durch Google Suggest erleiden dürften:
- Die Vielfalt der Suchbegriffe wird eingeschränkt durch die Vorgabe von vermeintlich besseren Suchbegriffen.
- Die Reihenfolge der Suchbegriffe dürfte kaum betroffen sein, wohl aber die Reihenfolge dem Hauptsuchbegriff folgenden Suchbegriffe. Das hat Einfluss auf die komplette Phrase.
- Länge dr Phrasen: Hier ist der Einfluss noch nicht abschätzbar. Es können durch die Vorschläge entweder längere oder aber eher kürzere, da prägnantere Phrasen entstehen.
Suchmaschinen-Fakten 2009
- Google hat in Deutschland einen Marktanteil von rund 90%.
- Suchmaschinenoptimierung ist die schnellstwachsende Form des digitalen Marketings.
- 87% der Suchergebnisse kommen von organischen Suchmaschinen kommen von organischen Suchergebnissen, nicht von bezahlten Anzeigen.
- 85% der Kunden starten Ihre Online-Suche nach Produkten, Diensten oder Informationen bei einer Suchmaschine.
- Die meisten User sehen sich höchsten die ersten 30 Suchergebnisse an.
- Immer neue Inhalte sind das beste und probateste Mittel um die Frequenz der Indizierung und Neubewertung zu erhöhen.
- Suchbegriffe in Domain-Namen verbessern das Ranking deutlich.
- Der head-Tag “META-Keywords” ist der schlechteste und unwichtigste Ort um Suchbegriffe zu platzieren.
- Seit 2007 erkennt und akzeptiert Google auch Unterstriche als Wort-Trennzeichen.
- Ein höherer Pagerank bedeutet nicht zwangsläufig, dass man höher rankt als andere Seiten mit niedrigeren Pageranks.
- Aber die Top 1000 unter den deutschen Seiten weisen eine durchschnittlichen Pagerank von 6 auf. Das beantwortet aber natürlich nicht die Frage, ob diese Domains jetzt besonders gut ranken, weil sie einen so hohen PR haben oder ob sie so einen hohen PR haben weil sie gut z.B. besonders alt sind, viele/starke Links einsammeln konnten oder andere Kriterien erfüllen. Quelle: suchmaschinenoptimierung.de
- Die Keyworddichte ist ein Rankingfaktor. Mehr ist hier gleich besser, ein Limit nach oben scheint es in (sinnvollen) Grenzen nicht zu geben.
- Mit zunehmender Keyworddichte besteht eine deutlich erhöhte die Gefahr, dass die Seite deswegen in einen Filter gerät und nach hinten durchgereicht wird – eine Keyworddichte zwischen 1,0% und 4,0% liegt innerhalb der sicheren Parameter
- Nach doch einiger Auswertungszeit hat SEOmoz die Search Engine Ranking Factors 2009 veröffentlicht. Danach spiele externe Links offensichtlich die größte Rolle.





