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Es wird viel geredet, aber wenig getan: Social Media in deutschen Unternehmen.

Success plan
Deutsche Unternehmen setzen vorwiegend auf Marketing-Strategien von gestern. Nach einer Studie von Absolit (Kurzfassung hier) kommen bei 90% der Unternehmen Such­ma­sch­inen­opt­imie­rung (SEO), E-Mail-Marketing, Verbes­serung der Usa­bility und Tracking­ve­rfahren zum Ein­satz, während nur knapp die Hälfte auf Social Media setzt. Die Studie zeigt: Es wird viel über Social Media geredet, aber trotz der nie­drigen Ein­stiegs­hürden wenig getan.

Es herrscht Nachholbedarf

Ein Viertel der in der Studie befragten Unternehmen plant immerhin, Social Media im laufenden Jahr einzusetzen. Auch beim Monitoring herrscht Nacholbedarf. Nur etwa 40 Prozent verfolgen die Kommentare über ihr Unternehmen, wissen also, was ihre Kunden denken und in den sozialen Netzwerken über sie veröffentlicht wird. Interessant ist, dass gerade die kleineren Unternehmen im Social Web aktiver sind als die großen Unternehmen, die zusätzlich auch den größten Nachholbedarf im Monitoring haben.

Thorsten Schwarz von Absolit stellt einem Teil der Unternehmen ein denkbar schlechtes Zeugnis aus: »Jedes zehnte Unternehmen ist im Social Web aktiv, ohne zu wissen, worum es dabei geht. Dieser blinde Aktionismus ist wie fahren ohne Führerschein.«

Shortcuts: C-Juristen, parlamentarische Zwänge und das weltweit dümmste Internetrecht

Dieser Post wurde auch auf web 2.0 veröffentlicht.

“Web Alters-Zertifikate zwingen deutsche Blogs offline. Das weltweit dümmste Internetrecht?”. So heißt es in der Headline eines Postings vom 01.12. auf Tech Eye.net. Und weiter:

In Germany, a few blogs and websites have already decided to throw in the towel before a law comes into effect from January 1, 2011. The so-called Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) will task anyone operating a .de domain with adding an age certificate to his or her website – imagine having to add a BBFC certificate on your blog.
Sounds like a dumb idea, doesn’t it? Unfortunately, it is set to become reality due to politicians ratifying the law in the parliaments of Germany’s 16 federal states. Not only is the law idiotic, it is also totally superfluous.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Jeder blamiert sich halt so gut, wie er kann.

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Jan 30, 2010

Drei Monate twittern – Ein ganz persönliches Fazit

Es ist jetzt drei Monate her. Nach (sehr) langer skeptischer Beobachtungsphase hatte ich mich Anfang November 2009 zur aktiven Twitter-Nutzung entschlossen. Damals schrieb ich in einem Post über Zahlen zur Twitter-Nutzung: weiterlesen »

Kostenloses eBook: Einstieg in das soziale Netzwerken mit myON-ID

myON-ID

myON-ID, das sich selbst als ‘Personal Branding Portal’ definiert, hat sich im Laufe der Zeit zu einem Werkzeug für professionelles Networking gemausert. Es kann als Kontrollzentrum für alle Netzaktivitäten eingesetzt werden. Es bündelt eigene und Fremdbeiträge zu einem ‘Content Stream’ und der integrierte Mini-Blog ermöglicht es, eigene Informationen ohne großen Aufwand direkt zu publizieren. Es ist als soziales Netzwerk konzipiert, damit sich die Nutzer untereinander austauschen, kennenlernen und bewerten können. Die Nutzung ist denkbar einfach, die Oberfläche übersichtlich und aufgeräumt. Also ideal für Einsteiger in das soziale ‘Netzwerken’.

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Als Social Media – Plattform unterschätzt: myON-ID

myON-ID
Wer an Soziale Netzwerke denkt, kommt sofort auf Facebook, Xing oder LinkedIn. LinkedIn und Xing legen das Haupt­augenmerk auf professionelle Kontakte, anders als Facebook, bei dem der Austausch privater Informationen im Vordergrund steht. An myON-ID denkt dabei zunächst niemand.

Das hat Gründe. Während sich soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder die VZ-Palette direkt als soziale Netzwerke zur Pflege privater oder geschäftlicher Kontakte positioniert hatten, durchlief myON-ID eine mehrstufige Metamorphose. Das Münchener Startup ging 2007 mit einem Tool zum Reputationsmanagement online. Der Erfolg war mäßig, da Reputationsmanagement zu der Zeit kein Thema war. weiterlesen »

Die Zukunft von Social Media

Social Media erlebte im Jahr 2009 einen exorbitanten Boom. Allein beim Kurznachrichtendienst Twitter wuchs die Besucherzahl um fast zweitausend Prozent, wie das Marktforschungsinstitut Nielsen errechnete. Soziale Netzwerke verändern das Internet in großem Stil. Aber wie wichtig sind diese Netzwerke wirklich, wenn es um das Auffinden von Informationen im Netz geht? Ersetzen Netzwerke heute schon Suchmaschinen oder Portale wie Yahoo? Oder zeichnet sich nur ein Trend ab, dass Social Media in Zukunft eine wesentliche Rolle bei der Informationsbeschaffung im Netz spielt? Wichtige Fragen für jeden Online-Werbenden.

Nielsen hat im Oktober dazu eine Studie veröffentlicht. Nielsen unterscheidet drei Gruppen, die unterschiedliche Zugänge zur Recherche bevorzugen: Suchmaschienen (google etc.), Portale (yahoo, MSN etc.) und Social Networks (Wikis, Blogs, Facebook, Twitter u.a.).

Zusammengefasst kommt zu dem Schluss, dass Soziale Netzwerke heute bei der Informationsbeschaffung gegenüber den ‘klassischen’ Formen wie Suchmaschinen und Portale immer noch eine untergeordnete Rolle spielen, sich das in Zukunft aber ändern wird. Warum? Die kurze Antwort: Socializers vertrauen dem, was ihre Freunde zu sagen haben und Social Media fungiert als Informations-Filter-Tool. Das sollten alle Online-Werbenden beachten.

Twitter ‘gut’ für Online Marketing

Twitter hat sich als die hervorragende Plattform für das Online-Marketing bewährt. Das legt eine Studie, veröffentlicht von Ad:Tech New York, nahe.

Danach suchen 48% der Nutzer weitere Informationen über ein Produkt, wenn sie auf Twitter davon lesen. Im Vergleich dazu suchen nur 34% der Nutzer von Seiten in Sozialen Netzwerken weitere Produktinformationen, wenn die Produkte oder Marken dort erwähnt werden.

Allerdings warnt die Studie auch davor, von einem automatischen Wachstum der Responseraten auszugehen, wenn man ein Produkt oder eine Marke nur oft genug ‘twittert’. Die Verfasser meinen, dass die Responseraten reflexartig sinken werden, wenn die Microblogging-Plattform von Werbung überflutet wird.

Quelle: ClickThrough

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